Fuehrerscheinreform kompakt und praxisnah
Diese privat betriebene Plattform sammelt den aktuellen Stand, ordnet Quellen ein und gibt Fahrlehrerinnen und Fahrlehrern Raum fuer eigene Stimmen und Abstimmungen.
Das ist geplant
Digitalisierung der Theorieausbildung
Geplant ist, digitale Lernformate in der theoretischen Ausbildung staerker zu verankern. Fahrschulen sollen Theorieinhalte flexibler vermitteln koennen, damit Unterrichtszeiten und Kapazitaeten besser planbar werden.
Buerokratieabbau fuer Fahrschulen
Das Ministerium will Verwaltungsaufwand reduzieren, damit Fahrschulen mehr Zeit fuer Ausbildung statt Formalkram haben. Dazu gehoeren vereinfachte Nachweisprozesse und klarere Vorgaben fuer organisatorische Pflichten.
Theoriepruefung Klasse B
Vorgesehen ist eine Ueberarbeitung des Fragenkatalogs mit Fokus auf Relevanz fuer die Fahrpraxis. Die Bewertung soll nachvollziehbarer werden und weniger von auswendig gelernten Detailfragen abhaengen.
Praxisausbildung und Sonderfahrten
Geplant ist eine flexiblere Ausgestaltung der praktischen Ausbildung, bei der Simulatoren rechtlich besser beruecksichtigt werden. Damit soll die Ausbildung effizienter werden, ohne sicherheitsrelevante Inhalte zu vernachlaessigen.
Pruefungssystem
Das Vorhaben sieht vor, einzelne Ablaeufe in der praktischen Pruefung zu verschlanken. Ziel ist ein zuegigeres Verfahren bei gleichbleibender Aussagekraft fuer sichere Fahrkompetenz.
Mehr Transparenz fuer Verbraucher
Fahrschuelerinnen und Fahrschueler sollen Angebote leichter vergleichen koennen. Dafuer sind transparentere Informationen zu Preisen und Ausbildungskennzahlen vorgesehen.
Reformen in Fahrlehrer- und Prueferausbildung
Geplant sind Anpassungen in Aus- und Weiterbildungswegen der Berufsgruppen, um Engpaesse abzubauen. Damit sollen mittelfristig mehr qualifizierte Ausbilder und Pruefer verfuegbar sein.
Rechtlicher Prozess
Der Stand ist politisch und fachlich in Abstimmung mit Laendern und beteiligten Stellen. Bis zu einer finalen gesetzlichen Umsetzung koennen sich Inhalte in einzelnen Punkten noch aendern.
Das sagen andere Quellen
Tagesspiegel (12.02.2026): Fahrlehrer kritisieren Reform als Risiko fuer die Verkehrssicherheit
Der Beitrag berichtet ueber deutliche Kritik aus den Fahrlehrer-Verbaenden an den Reformplaenen. Besonders kritisch bewertet werden Laienausbildung sowie ein staerker digitalisiertes Theorie-Setting, weil dies aus Verbandssicht Qualitaets- und Sicherheitsrisiken erhoehen koennte.
Quellenangabe: Tagesspiegel, Wirtschaft, veroeffentlicht am 12.02.2026.
Originalartikel aufrufenDIE ZEIT (12.02.2026): Fahrlehrerverbaende stellen sich gegen die Reform
DIE ZEIT greift die zentralen Einwaende der Fahrlehrer-Verbaende auf und stellt sie dem politischen Ziel einer guenstigeren Ausbildung gegenueber. Im Kern geht es um den Konflikt zwischen Kostenentlastung und der Frage, ob Ausbildungsqualitaet und Verkehrssicherheit darunter leiden koennten.
Quellenangabe: DIE ZEIT, Politik Deutschland, veroeffentlicht am 12.02.2026.
Originalartikel aufrufenDeutschlandfunk (12.02.2026): BVF weist Reformplaene zurueck
Die Meldung fasst zusammen, dass die Bundesvereinigung die Reformplaene als problematisch bewertet und zurueckweist. Im Vordergrund stehen Bedenken zu Ausbildungsstandard und Sicherheitsfolgen aus Sicht der Verbaende.
Quellenangabe: Deutschlandfunk, Verkehrspolitik, Meldung vom 12.02.2026.
Originalartikel aufrufenCHIP/dpa (12.02.2026): Verkehrsexperten sehen Reformvorschlaege kritisch
Der Artikel stellt die Plaene zur Kostensenkung dar und kontrastiert sie mit Kritik aus der Fachexpertise. Insbesondere bei Punkten wie elternnaher Ausbildung und digitaler Theorie werden Risiken fuer die Ausbildungsqualitaet betont.
Quellenangabe: CHIP (unter Berufung auf dpa), veroeffentlicht am 12.02.2026.
Originalartikel aufrufenDas sagen Fahrlehrer
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